f e r r u g o

Validität

Für jede Sprache gibt es eine Grammatik – egal wie einfach sie beschaffen ist. Das gilt auch für künstliche Sprachen wie zum Beispiel Programmiersprachen. Die Grammatik der Sprache HTML (Hypertext Markup Language) wird vom W3-Consortium festgehalten und weiterentwickelt. Das W3C verabschiedet Richtlinien welche Elemente, wo und wie im HTML verwendet werden sollen. Entspricht eine Seite den Richtlinien gilt sie als gültig, als valide.

Diese Richtlinien sollten alle Programmierer von Internetseiten einhalten. Tatsächlich ist es so, dass sich kaum jemand darum kümmert, ob die Seiten HTML-konform sind. Es «reicht», wenn die Browser die Seiten ungefähr so anzeigen, wie es vorgesehen war. In einer natürlichen Sprache wäre das in etwa so als würde sich niemand um Rechtschreibung und Grammatik kümmern, weil er davon ausgeht, die anderen werden schon verstehen, was er meint: da kann man ruhig schon mal mir und mich oder dass und damit verwechseln. Das mag im ersten Moment nicht schlimm sein, doch spätestens beim Bewerbungsschreiben gibt es Probleme.

Letztlich sind die Internetauftritte von Firmen und Vereinen jedoch auch Bewerbungsschreiben bei potentiellen Kunden oder Mitgliedern. Daher lohnt es sich zumindest hier, auf die Form zu achten, darauf dass die Webdesigner ordentliche Arbeit abliefern und Seiten schreiben, die dem HTML-Standard entsprechen und damit auch valide sind.